2020 feiert die AKV Alemannia ihr 125jähriges Bestehen.

Die Informationen zum Jubiläum werden fortlaufend auf dieser Seite publiziert werden. 

Der Festanlass zum 125jährigen Jubiläum in Freiburg i.Üe. findet vom 1.-3. Mai 2020 statt. 

Die Wien-Reise findet vom 25.-28. September 2020 statt. 

Das Organisationskomitee setzt sich wie folgt zusammen: 

Ivo Gut v/o Schreck (OKP)

Ruedi Heim v/o Loyola

Ivo Krämer v/o Konsul

Franz Peter v/o Formell

Placidus Platter v/o Referat

Erich Schibli v/o Diskus

Hannes Zimmermann v/o Casco

 

1895 in Freiburg i.Üe. wurde die Verbindung an der katholischen Universität Freiburg gegründet. Die Geschichte der Verbindung ist gleichsam auch die Geschichte der nur unwesentlich älteren Universität. So war es damals ein mutiger Akt sich als katholische Universität zu bekennen, war doch das schweizerische Hochschul-Bildungswesen bis anhin ganz klar evangelisch geprägt und die Nachwehen der 1840er Jahre und insbesondere des Sonderbundskrieges waren bei weitem noch nicht ausgestanden.

Ein Jahr nach der Gründung spalteten sich die Theologen der Alemannia ab und gründeten mit der AV Leonina eine eigene Sektion. In den zehner Jahren des 20. Jahrhunderts durchlebte die Verbindung eine erste Phase der ernsthaften Bewährung. Es entstand ein Streit innerhalb der Verbindung betreffend der Auslebung couleurstudentischen Formen sowie des Komments. So bildeten sich auch in den alemannischen Reihen Reformtendenzen, wie sie in den meisten Hochschulsektionen zu beobachten waren. Diese innere Uneinigkeit führte schliesslich 1918 zu einem Schisma, das die Gründung der Reformverbindung AV Fryburgia aus ehemaligen Alemannen zur Folge hatte.

Durch die neue, klare Linie ging die Verbindung gestärkt aus der Trennung hervor. Die zwanziger und dreissiger Jahre waren geprägt von einer weiteren, erfolgreichen Etablierung der Verbindung sowohl gegen Innen wie auch gegen Aussen. 1938 wuchs die Mitgliederzahl der AKV Alemannia so enorm an, dass der Verbindungsbetrieb tangiert wurde, bis man schliesslich die Gründung einer weiteren Tochterverbindung beschloss. Aus dieser Trennung ging die AKV Neu-Romania hervor, welche ebenfalls bis heute besteht.